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Das Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel - größtes bayerisches Regionalmuseum

Das 1907 gegründete Fichtelgebirgsmuseum ist seit 1964 in neun Gebäuden rund um den mittelalterlichen Spitalhof im Zentrum der Stadt Wunsiedel untergebracht. Es wird kontinuierlich erweitert und aktualisiert. Der gesamte Komplex umfasst 3100 qm Ausstellungsfläche und ist eine wahre Schatzkammer der sagenhaften Region „Fichtelgebirge“.

Das Spital geht auf eine Stiftung des Wunsiedler Blechverzinners Sigmund Wann im Jahre 1451 zurück. Er war Handelsmann, Geldverleiher und vor allem versierter Handwerksmeister. Die Technik der Blechverzinnung, die er in dritter Generation perfektionierte galt als Hightech-Verfahren seiner Zeit. Er gilt als der Fugger Oberfrankens.
Ursprünglich konnten im Sigmund Wann-Spital jeweils zwölf „Spitalbrüder“ ihren Lebensabend verbringen, seit der Mitte des 19. Jh. auch sechs „Spitalschwestern“.

Seit 2010 gehört das Volkskundliche Gerätemuseum in Arzberg- Bergnersreuth zu den Fichtelgebirgsmuseen.

 

Spitalgeschichte - Geschichte der Museumsgebäude, der Spitalbewohner und des Stifters Sigmund Wann

Naturgeschichte - Mineraliensammlung mit über 2000 Exponaten aus der Region, historische Bergbau und Rohstoffförderung im Fichtelgebirge

Regionalgeschichte - Vor -und frühgeschichtliche Funde, Funde und Ergebnisse archäologischer Ausgrabungen,
Markgrafenzeit und Sechsämterland, Zunft - und Schützenwesen,
Stadtbrände und Feuerwehren, Eisenbahnbau und Industrialisierung,

Dokumentationen zu den zwei bekanntesten Wunsiedlern
- dem Autor Jean Paul (1763 – 1825)
- und dem politischen Attentäter Karl Ludwig Sand ( 1795 – 1820 )

Kulturgeschichte - bürgerliches Wohnen, Volksmusik, Kunstgewerbe, Handwerksstätten, Krippenausstellung.

Vier Museumwerkstätten - Schmied, Töpfer, Zinngießer und Steinmetz - dar, in den Handwerksvorführungen stattfinden.

Wechselnde Sonderausstellungen von überregionalem Interesse