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Aktuelle Projekte

Sanierung der Felsenkeller

Die Stadt Wunsiedel hat die Trägerschaft (als LEAD-Partner) für die Durchführung des Projekts übernommen.

Projektpartner auf bayerischer Seite:
Landratsamt Wunsiedel i. F. (UNB)
Landesjagdschule Bayern
Naturpark Fichtelgebirge

Projektpartner auf tschechischer Seite:
Nationales Denkmalamt
Agentur für Natur- und Landschaftsschutz
LSG-Verwaltung Kaiserwald
Tschechische Gesellschaft für Fledermausschutz

Der EU-Förderantrag wurde am 23.08.2017 eingereicht, die Zustimmung zum Projektbeginn wurde mit Schreiben der Regierung von Oberfranken am 02.11.2017 erteilt.

Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) über das „Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Freistaat Bayern – Tschechische Republik Ziel ETZ 2014 – 2020“.

Baudurchführungsbeschluss erging in der Stadtratssitzung am 21.12.2017.

Vergabe der Planungsleistungen (Planung, Ausschreibung, Objektüberwachung) in der Bauausschusssitzung am 04.07.2019 an das Ingenieurbüro Dr. G. Pedall GmbH aus 95473 Haag.

Auftragsvergabe der Sanierungsarbeiten an 11 Felsenkellern erfolgte am 18.02.2021 im Stadtrat.

Auftragserteilung an die Fa. Schmidt und Sohn GmbH aus 91801 Markt Berolzheim erfolgte am 19.02.2021.

Gesamtinvestitionskosten dieses Projekts: rd. 935.000 €, hiervon 589.000 € für Wunsiedel.

Fertigstellung des Projekts (1.BA) voraussichtlich 04.06.2021!

Projektbeschreibung

Gemeinsam mit unseren tschechischen Partnern von Schloss Königswart und Burg/Schloss Bečov ist es der Stadt Wunsiedel in enger Zusammenarbeit mit der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Wunsiedel i. Fichtelgebirge gelungen, eine Förderung durch die Europäischen Union zum Erhalt der Fledermausfauna im bayerisch-böhmischen Grenzgebiet zu erhalten.

Die Projektgebiete sind der Katharinenberg mit 25 ha und 11 Felsenkellern auf bayerischer, der Landschaftspark Schloss Königswart mit 247 ha und einem Keller, sowie die Parkanlage von Burg und Schloss Petschau mit 1,7 ha auf böhmischer Seite. In Tschechien liegen die Schwerpunkte auf dem Erhalt und der Sanierung des Baumbestandes von 415 alten Bäumen (Fledermausquartieren), der Neupflanzung von über 100 Bäumen, die Anlage von Gehölzflächen, die Wiederherstellung artenreicher Wiesen und die Sanierung eines Kellers. In Bayern liegen die Schwerpunkte beim Erhalt von 11 städtischen Kellern, sowie die Erhöhung des Quartierangebotes auf dem Katharinenberg. Neben den Sanierungsmaßnahmen sind gemeinsame Kartierungen der Fledermausbestände und Öffentlichkeitsarbeit in allen drei Projektgebieten geplant.

Es gilt die verschiedenen Lebensräume (Jagdgebiete und Sommerquartiere in den Parkanlagen und die Winterquartiere in den Felsenkellern) auf beiden Seiten langfristig zu erhalten. Im Projekt wurde der Schwerpunkt auf Fledermausarten gelegt, die ihren Verbreitungsschwerpunkt im Sommer in Bayern haben, ihre Winterquartiere aber westlich und östlich des Landkreises liegen. Umgekehrt gilt dies für die Fledermausarten in Tschechien.

Die Stadt Wunsiedel hat gemeinsam mit der unteren Naturschutzbehörde und den tschechischen Partnern ein Grenzübergreifendes Fledermausprojekt zur „Förderung der Biodiversität der Fledermäuse im bayerisch böhmischen Grenzgebiet“ mit einem Gesamtbudget von 935.000 € erarbeitet.

Die Projektleitung liegt bei der Stadt Wunsiedel (Leadpartner) in enger Zusammenarbeit mit der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Wunsiedel i. Fichtelgebirge (Partner) und dem nationalen Denkmalamt Prag (Partner). Unterstützt wird das Projekt durch die Assoziierten Partner, der Agentur für Natur- und Landschaftsschutz (LSG Verwaltung Kaiserwald), der tschechischen Gesellschaft für Fledermausschutz, dem Naturpark Fichtelgebirge und der Landesjagdschule Wunsiedel.

Gefördert wird das Projekt „Förderung der Biodiversität der Fledermäuse im bayerisch-böhmischen Grenzgebiet“ durch den Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EF-RE), im Programm Ziel ETZ zwischen dem Freistaat Bayern – Tschechische Republik mit 85%.

Kellergasse Wunsiedel
Die Kellergasse am Katharinenberg ist die Größte Kellergasse in Bayern und mit der Plassenburg das größte von Menschenhand geschaffene Fledermauswinterquartier in Oberfranken. Die Kellergasse ist zudem als Baudenkmal in der Bayerischen Denkmalpflegeliste eingetra-gen.

Mit dem Bau der Bierkeller wurde 1832 begonnen. Im Juli 1834 gab es bereits 32 Kellerbesitzer. Grund für den „Bauboom“ war die Erfindung der untergärigen Biere (z.B. Pils) dass bei niedrigen Temperaturen hergestellt werden konnte. Auf der Bergseite liegen die tiefen Bierkeller und auf der gegenüberliegenden Seite die kurzen Kartoffelkeller, insgesamt 53 Keller. Mit der Erfindung der Kältemaschine 1876 endete die Bierkellertradition in ganz Franken, bis auf Wunsiedel. Mit der Auflösung der Kommunbrauerei endete 1918 nach 86 Jahren auch hier die Ära der Bierkeller in Wunsiedel. Bis in die 80er Jahre wurden die Keller als Rüben- und bis in die 90er noch als Kartoffelkeller genutzt, im Zweiten Weltkrieg auch als Luftschutzbunker.

In diesen jetzt 102 Jahren sind bauliche Maßnahmen zum Erhalt der Keller nur noch in wenigen Anlagen durchgeführt worden. Dementsprechend sind viele Keller in einem schlechten bis sehr schlechtem Zustand. Für jeden Keller liegt der Sanierungsbedarf zwischen 10.000- 45.000 Euro.

Im nun begonnenen EU- Projekt können leider nur die 11 Keller saniert werden, die sich im Besitz der Stadt Wunsiedel befinden. Mit den nun zur Verfügung stehenden Geldern der EU können diese Keller langfristig gesichert und damit erhalten werden.

Die untere Naturschutzbehörde ist auf der Suche nach weiteren ca. 500.000 € um wenn möglich 2022 weitere 14 Kelleranlagen sanieren zu können.

Projektziele

Projekt-Nr. / Číslo projektu: 215
Leadpartner: Stadt Wunsiedel / Vedoucí partner
Projektpartner / Projektoví partneři: Landratsamt Wunsiedel i. F / Národní památkový ústav

Assoziierter Projektpartner / Asociovaní partneři, Naturpark Fichtelgebirge e. V., Landesjagdschule Bayern, Agentura ochrany přírody a krajiny České republiky; Argentur für Natur- und Landschaftsschutz , Česká společnost pro ochranu netopýrů¸Tschechische Gesellschaft für Fledermausschutz.

Das Hauptziel des Projektes ist die Stärkung der Biodiversität der Fledermäuse im gemeinsamen Projektgebiet durch den Erhalt und die Weiterentwicklung dreier historischer Parkanlagen und deren Umfeld als überregionale Lebensräume mit Sommer- und Winterquartieren für europäische bedrohte Fledermausarten. Ein Teil der Projektaktivitäten orientiert sich an der Erhaltung und Sanierung der alten Bäume (Sommerquartiere) in den Hofgärten in Bad Königswart und Petschau und im Bürgerpark Katharinenberg in Wunsiedel (Pflege der Altbäume, Neupflanzunen von Bäumen und Gehölzen, das Anbringen von Fledermauskästen). Im Rahmen des Projektes werden die Winterquartiere saniert (ehemaliger Brauereikeller im Schlossareal in Königswart und 11 Bierkeller in Wunsiedel). Weitere Projektinhalte sind z. B. das gemeinsame Fledermaus-Monitoring, Workshops, sowie Erstellen von Informationsmaterialien u. a. die veranschlagten Ausgaben liegen bei 935 000,- EUR (EU-Förderung 85 %).

Hlavním cílem projektu je posílení biodiverzity netopýrů ve společném území prostřednictvím zachování a dalšího rozvoje tří historických parků a jejich okolí jako nadregionálních životních prostorů s letními a zimními stanovišti evropských ohrožených druhů netopýrů. Část aktivit projektu je zaměřena na letní stanoviště zámeckých parků v Lázních Kynžvart a Bečově nad Teplou i části měšťanského parku Katharinenberg ve Wunsiedelu (péče o staré stromy, výsadba zeleně, instalace budek pro netopýry). V rámci projektu dojde i k sanaci zimovišť (bývalého pivovarského sklepa v zámeckém areálu Kynžvartu a 12 rozsáhlých sklepení ve Wunsiedelu). Součástí projektu jsou i další opatření, např. společný monitoring netopýrů, workshopy, vyhotovení informačních materiálů aj. Předpokládané celkové výdaje: 935 000,- EUR (dotace EU 85 %).

Impressionen

Projektparnter Bečov








Projektpartner Königswart


Kindertagesstätte Schönbrunn

Für die Stadt Wunsiedel und ihre Ortsteile ist der Standort Schönbrunn im Hinblick auf zukunftsfähige Kindertagesstätten unverzichtbar. Der Stadtrat der Stadt Wunsiedel beschloss somit am 22.02.2018 die Errichtung eines zeitgemäßen Kinderhauses (Ersatzneubau) in Schönbrunn.

Ausgestattet wird die 4-gruppige-Kindertagesstätte mit

  • 12 Krippenplätzen
  • 50 Regelkinderplätzen und
  • 20 Hortplätzen

Entsprechend des Bauablaufplanes soll das Bauvorhaben bis zum Jahresende 2021 abgeschlossen werden.

Außenanlagen Jean-Paul-Schule (Bauabschnitt 3)

Mit dem dritten Bauabschnitt der Freianlagen zur Jean-Paul-Schule schließt ca. Ende Juli 2021 die Gesamtmaßnahme „Generalsanierung der Jean-Paul-Schule, Grund- und Mittelschule mit Dreifachturnhalle und Lehrschwimmhalle“ ab.

Es entsteht nunmehr die endgültige Haupterschließung der Dreifachturnhalle über die Schulstraße, ein Allwetterplatz für die Schulen, ein Minibasketballfeld sowie 22 PKW-Stellplätze auf dem Schulgelände.

Rückbau der Brücke über den Moosbach in Schönlind und Schaffung eines überfahrbaren Durchlasses

Fertigstellung ca. Juli / August 2020

Ausbau der Zufahrtsstraße zum Energiepark in Holenbrunn

Die Straße mit einer Gesamtlänge von ca. 168 m dient als Zufahrt zu allen am Energiepark angesiedelten Unternehmen.

Zusätzliche Aufstellspuren für wartende LKW's zur Entlastung der Wintersreuther Straße sind vorgesehen. Die Bauzeit erfolgt von ca. März - August 2021. 

LED-Umrüstung

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

bmu-klimaschutzinitiative

www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen.de

bereits durchgeführte Umrüstungsmaßnahmen in der Stadt Wunsiedel.

1. Bauabschnitt

Umrüstung der mit alten Quecksilberdampflampen (HQL) bestückten Pilz- und Kofferleuchten der Straßenbeleuchtung auf moderne, hocheffiziente LED-Technik, Teil 1.

Die Umrüstungsmaßnahme wurde im Juni 2013 in etwa 28 Straßen im Ortsteil Schönbrunn und im Stadtgebiet Wunsiedel mit 216 Leuchten durchgeführt.

Unter dem Kennzeichen 03KS2737 des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit wurde diese Maßnahme im Rahmen der Klimaschutzinitiative mit 40 % der Investitionskosten gefördert. Mit der Durchführung dieser Maßnahme werden ca. 107.600 kWh Strom im Jahr eingespart, was einer CO² Reduzierung von ca. 1.270 t auf die gesamte Lebensdauer von 20 Jahren entspricht. Dadurch wurde eine durchschnittliche Einsparung von ca. 87 % erreicht.

2. Bauabschnitt

Umrüstung der mit alten Quecksilberdampflampen (HQL) bestückten Pilz- und Kofferleuchten der Straßenbeleuchtung auf moderne, hocheffiziente LED-Technik, Teil 1.

Die Umrüstungsmaßnahme wurde von Oktober 2013 bis Juni 2014 im Stadtgebiet Wunsiedel und in den Ortsteilen Bernstein, Göpfersgrün, Holenbrunn und Wintersreuth auf einer Länge von ca. 27 km mit 635 Leuchten durchgeführt. Unter dem Kennzeichen 03KS4414 des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit wurde diese Maßnahme im Rahmen der Klimaschutzinitiative mit 25 % der Investitionskosten gefördert.

Mit der Durchführung dieser Maßnahme werden ca. 271.900 kWh Strom im Jahr eingespart, was einer CO² Reduzierung von ca. 3.200 t auf die gesamte Lebensdauer von 20 Jahren entspricht. Dadurch wurde eine durchschnittliche Einsparung von ca. 83 % erreicht.

3. Bauabschnitt

Umrüstung der mit alten Quecksilberdampflampen (HQL) bestückten, historischen Straßenbeleuchtung (Nürnberger Leuchten) im Altstadtbereich der Stadt Wunsiedel auf moderne, hocheffiziente LED-Technik, Teil 2.

Die Umrüstungsmaßnahmen wurden von April bis Mai 2017 im Altstadtbereich Wunsiedel in der Dr.-Schmidt-Straße, Jean-Paul-Straße, Burggraben, Jean-Paul-Platz, Alter Markt, Alte Rathausgasse, Theresienstraße, Burggraf-Friedrich-Straße mit Gabelmannsplatz, Koppetentorstraße, Kemnather Straße mit Senestreyplatz, Alte Landgerichtstraße und der Schwarzen Allee mit insgesamt 127 Leuchten durchgeführt.
Unter dem Kennzeichen 03K03567 des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit wurde diese Maßnahme im Rahmen der Klimaschutzinitiative mit 25 % der Investitionskosten gefördert.

Mit der Durchführung dieser Maßnahme werden ca. 40.039 kWh Strom im Jahr eingespart, was einer CO² Reduzierung von ca. 472 t auf die gesamte Lebensdauer von 20 Jahren entspricht. Dadurch wurde eine durchschnittliche Einsparung von ca. 83 % erreicht.

4. Bauabschnitt

Umrüstung der mit alten Quecksilberdampf- und Leuchtstofflampen bestückten Aufsatz-, Ausleger- und Überspannungsleuchten der Straßenbeleuchtung auf moderne, hocheffiziente LED-Technik, Teil 3.

Die Umrüstungsmaßnahme wurde ab März 2018 bis Ende März 2019 in etwa 32 Haupterschließungs-, sowie 42 Nebenstraßen im Stadtgebiet Wunsiedel und in den Ortsteilen Schönbrunn, Holenbrunn, Bernstein und Göpfersgrün auf einer Länge von ca. 22 km mit 596 Leuchten durchgeführt.

Unter dem Kennzeichen 03K05096 des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit wurde diese Maßnahme im Rahmen der Klimaschutzinitiative mit 25 % der Investitionskosten gefördert.
Mit der Durchführung dieser Maßnahme werden ca. 148.533 kWh Strom im Jahr eingespart, was einer CO² Reduzierung von ca. 1.704 t auf die gesamte Lebensdauer von 20 Jahren entspricht. Dadurch wurde eine durchschnittliche Einsparung von ca. 77 % erreicht.

5. Bauabschnitt

Umrüstung der mit alten Quecksilberdampflampen (HQL) bestückten, historischen Straßenbeleuchtung (Nürnberger Leuchten) im Altstadtbereich der Stadt Wunsiedel auf moderne, hocheffiziente LED-Technik, Teil 4.

Die Umrüstungsmaßnahmen wurden von Mai bis Juni 2019 für den Altstadtbereich Wunsiedel durchgeführt. Es sind die noch verbliebenen Quecksilberdampflampen der historischen Nürnberger Leuchten im hinteren Parkplatzbereich des Landratsamtes an der Dr.-Schmidt-Straße, an der Bushaltestelle Luitpoldplatz in der Maximilianstraße und innerhalb des gesamten Marktplatzensembles mit insgesamt 72 Mast-Leuchten durch LED-Technik ersetzt worden, sowie zusätzlich 9 Wandarm-Leuchten in der Dammgasse, im Turmgäßchen und im Bahngäßchen.

Unter dem Kennzeichen 03K09117 des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit ist diese Maßnahme im Rahmen der Klimaschutzinitiative mit 31 % der Investitionskosten gefördert worden.

Mit der Durchführung dieser Maßnahme werden ca. 13.170 kWh Strom im Jahr eingespart, was einer CO² Reduzierung von ca. 155 t auf die gesamte Lebensdauer von 20 Jahren entspricht. Dadurch wurde eine durchschnittliche Einsparung von ca. 82 % erreicht.

Weiter vorgesehene Umrüstungsmaßnahmen in der Stadt Wunsiedel

6. Bauabschnitt

Umrüstung der mit Natriumdampflampen (NAV) bestückten Mastaufsatz-Leuchten der Straßenbeleuchtung auf moderne, hocheffiziente LED-Technik, Teil 5.

Die Umrüstungsmaßnahmen sind mit ca. 215 Lichtpunkten auf einer Straßenlänge von ca. 7 km im Planzeitraum Juli bis September 2020 für das Stadtgebiet Wunsiedel vorgesehen.

Unter dem Kennzeichen 03K13166 des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit soll diese Maßnahme im Rahmen der Klimaschutzinitiative mit 25 % der Investitionskosten gefördert werden.

Mit der Durchführung dieser Maßnahme sollen ca. 47.177 kWh Strom im Jahr eingespart werden, was einer CO² Reduzierung von ca. 557 t auf die gesamte Lebenszeit von 20 Jahren entspricht. Dadurch soll eine Einsparung von ca. 75 % erreicht werden.

7. Bauabschnitt

In Vorplanung ist für das Jahr 2021 vorgesehen die restlichen 250 mit Natriumdampflampen (NAV) bestückten Pilz- und Kofferleuchten im Stadtgebiet Wunsiedels, einschließlich der Ortsteile auf moderne, hocheffiziente LED-Technik umzurüsten.


Zusammenstellung bisheriger LED-Umrüstungsmaßnahmen in der Stadt Wunsiedel

Umrüstung der Innenbeleuchtung der Jean-Paul-Mittelschule der Stadt Wunsiedel auf LED-Technik, BA 2

Umrüstung der mit alten Kompaktleuchtstofflampen bestückten Klassen-,Gruppen-, Sozial-, Sanitär-, Werk- und Nebenräume sowie Verkehrsflächen in der Jean-Paul- Mittelschule auf moderne, hocheffiziente LED-Technik.

Die Umrüstungsmaßnahmen wurden im Zeitraum von Januar bis Juli 2019 im Zuge der Generalsanierung der Jean-Paul- Schule- Grund- und Mittelschule mit Dreifachturnhalle durchgeführt. Es wurden in der Mittelschule insgesamt 377 LED-Leuchtensysteme in Form von Pendel-, Deckeneinbau-, Wandanbau-, Feuchtraumwannen- und Tafelleuchten sowie Einbau-Downlights auf einer Gesamtnutzfläche von ca. 1.149 m² eingebaut.

Unter dem Kennzeichen 03K10029 des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit wurde diese Maßnahme im Rahmen der Klimaschutzinitiative mit 40 % der Investitionskosten gefördert.

Mit der Durchführung dieser Maßnahme werden ca. 58.250 kWh Strom im Jahr eingespart, was einer CO² Reduzierung von ca. 687 t auf die gesamte Lebensdauer von 20 Jahren entspricht und dadurch eine durchschnittliche Einsparung von ca. 71% erreicht wird.

Elektrifizierung

Der Streckenabschnitt Hof – Marktredwitz ist 42 Kilometer lang und zweigleisig. Er ist Teil des sogenannten Ostkorridors, einer wichtigen Nord-Süd-Route durch ganz Deutschland von den Seehäfen bis in die Alpen. Die Strecke startet im Hofer Hauptbahnhof. Die Gleise, die aus nördlicher Richtung auf Hof zulaufen, wurden bereits 2013 elektrifiziert. Somit können bis Hof elektrische Züge verkehren. In Hof enden diese und die Reisenden müssen auf Dieselzüge umsteigen. Von Hof aus verläuft die Strecke entlang der Saale bis kurz hinter Oberkotzau. Dort zweigen die Strecken nach Selb und Asch (Tschechien) beziehungsweise in Richtung Münchberg/Bamberg ab. Unsere Strecke führt weiter in Richtung Süden durch Kirchenlamitz, quert bei Marktleuthen die Eger und ihr Tal und führt durch den Wunsiedler Ortsteil Holenbrunn. Es geht auf dem Eisenbahnviadukt bei Oberthölau über die Röslau. Kurz danach erreicht die Strecke den Knotenbahnhof Marktredwitz.

Aktueller Planungsstand

2017 wurden für den Streckenabschnitt Hof – Marktredwitz die Planfeststellungsunterlagen fertiggestellt. Dabei wurde Schallschutz gemäß den gesetzlichen Grundlagen vorgesehen. Damit ergaben sich für das Elektrifizierungsprojekt nur punktuelle Lärmschutz-Maßnahmen an den Stellen, an denen die vorgeschriebenen Grenzwerte für Lärmpegel überschritten wurden. Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur hat Ende Juli 2017 im Zuge einer Einzelfallentscheidung festgelegt, dass die Elektrifizierung im Abschnitt Hof–Regensburg mit einem Schallschutz nach den Standards der Lärmvorsorge gemäß der 16. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) erfolgen soll und die hierdurch entstehenden Mehrkosten durch den Bund finanziert werden. Die Deutsche Bahn AG hat daher die Anträge auf Planfeststellung beim Eisenbahnbundesamt ausgesetzt. Derzeit wird die Planung entsprechend der Festlegung des Bundes überarbeitet.
Dabei wird mit Hilfe einer Schall-Simulation die Lärmentwicklung an sämtlichen Gebäuden entlang der Strecke berechnet. Übersteigt der ermittelte Wert die in der Verordnung festgelegten Grenzwerte, werden geeignete Gegenmaßnahmen geplant, in erster Linie wird es sich dabei um Schallschutzwände handeln. Die geänderten Vorgaben beim Schallschutz wirken sich aber auch auf andere Bereiche aus: So kann zum Beispiel durch die zusätzlichen Schallschutzwände an einigen Stellen der Neubau zusätzlicher Brücken erforderlich sein oder Bahnhöfe müssen umgeplant werden, da für die Schallschutzwände mehr Platz benötigt wird.


Säule


Weitere Informationen zur Elektrifizierung der "Bahnstrecke Hof - Marktredwitz" finden Sie auf der Internetseite

“Bahnausbau Nordostbayern“ der Deutsche Bahn AG.