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Wunder für Franken in Wunsiedel

Wunsiedel, den 16.​06.​2026

Seit dem 10. Juni ist das Kunstprojekt „Wunder für Franken“ in Wunsiedel zu Gast. Noch bis zum 19. Juli 2026 laden das Museum für Franken und der Berliner Künstler Marc Haselbach Bürgerinnen und Bürger dazu ein, persönliche Erinnerungsstücke, kuriose Gegenstände oder besondere Geschichten in die Wunderkammer in der Ludwigstraße 33 einzubringen.
 

Mit „Wunder“ sind dabei keine übernatürlichen Phänomene oder magischen Objekte gemeint, sondern Alltagsgegenstände mit einer besonderen persönlichen Bedeutung. Im Mittelpunkt steht weniger der Gegenstand selbst als vielmehr die Geschichte, die mit ihm verbunden ist.
 

Die Wunderkammer ist montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr geöffnet.
 

Dort können Interessierte ihre „Wunder“ vorstellen und damit Teil der stetig wachsenden Sammlung werden. Ihren Höhepunkt findet das Projekt am 19. Juli beim „Tag der Wunder“, an dem die gesammelten Geschichten und Objekte präsentiert werden.
 

Erster Bürgermeister Nicolas Lahovnik begrüßt die Zusammenarbeit mit dem Museum für Franken: „Das Projekt ‚Wunder für Franken‘ lädt dazu ein, den Blick auf die kleinen und großen Geschichten unseres Alltags zu richten. Gerade diese persönlichen Erinnerungen und Gegenstände machen sichtbar, was unsere Stadt und die Menschen in Wunsiedel auszeichnet. Ich freue mich, dass Wunsiedel in diesem Jahr Station der Wunderkammer ist und viele Bürgerinnen und Bürger ihre ganz eigenen Wunder teilen."


Die eingebrachten Gegenstände und ihre Geschichten werden vom Museum für Franken digital dokumentiert. Die Originale verbleiben nicht in der Sammlung, sondern kehren anschließend zu ihren Besitzerinnen und Besitzern zurück. „Mitmachen können alle, unabhängig von Alter, Beruf, Herkunft oder Lebensweg. Nur die Sehnsucht nach Wundern sollte vorhanden sein“, sagt Künstler Marc Haselbach, der als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung steht.
Auch Veronika Genslein, stellvertretende Direktorin des Museums für Franken, betont den besonderen Charakter des Projekts: „Bei dem Projekt „Wunder für Franken“ steht die aktive Beteiligung der Menschen im Mittelpunkt. Uns interessieren persönliche Erfahrungen, Geschichten und Erinnerungen.“


Jeden Sommer macht die Wunderkammer auf ihrer Suche nach Alltagswundern als Spiegel fränkischer Identität und Zeitgeschichte an einem anderen Ort Station. Gleichzeitig bietet das Projekt die Möglichkeit, das Museum für Franken einem breiten Publikum näherzubringen. Mit „Wunder für Franken“ in Wunsiedel findet das Projekt bereits zum fünften Mal statt.

 

Bild zur Meldung: Bildunterschrift: Erster Bürgermeister Nicolas Lahovnik in der Wunderkammer des Künstlers Marc Haselbach. (v.l.n.r.): Erster Bürgermeister Nicolas Lahovnik, Künstler Marc Haselbach, Leitung Kultur- und Tourismusmarketing Eva Theresa Beck, stellvertretende Direktorin des Museums für Franken Veronika Genslein, Raimund Böhringer