Nationales Naturmonument Luisenburg-Felsenlabyrinth

Europas größtes Felsenlabyrinth – tauchen Sie ein in die Faszination des gigantischen Granitsteinmeeres
Riesige Felsbrocken umrandet von Höhlen und Schluchten bestimmen diese einzigartige Landschaftskulisse inmitten des Fichtelgebirges.
Schon immer übte dieser Ort eine ganz besondere Faszination auf die Menschen aus: Einst fürchtete man das Felsenmeer und betrachtete es mit Angst und Schrecken. Inzwischen erfreuen sich alljährlich über 100.000 Besucher aus Nah und Fern an diesem einmaligen Naturereignis.
Wandern auch Sie auf den Spuren von Königin Luise, zwingen sich durch schmale Felsenschluchten und lassen sich in den Bann, der über 300 Millionen Jahre alten Granitsteinformationen, ziehen. Zahlreiche Rastplätze und beeindruckende Aussichtspunkte laden Sie zum Verweilen und Genießen ein.
Ein eigens angelegter Rundweg zeigt Ihnen die Besonderheit und Einzigartigkeit dieses Naturschauspiels, welches Mensch und Natur gleichermaßen geschaffen haben!
Sie werden begeistert sein, von diesem mystischen Ort mit seinen zahlreichen Facetten und Eigenarten!
Rundgang
Der Rundgang durch den Bürgerlichen Landschaftsgarten umfasst insgesamt 25 thematische Stationen. Jede einzelne Station ist mit einer kleinen runden Nummer an einem Baum versehen. Die Erklärung zu den jeweiligen Stationen entspricht den Kapitelnummern in der App. Für den gesamten Rundgang sollten Sie in etwa zwei Stunden einplanen.
Wir empfehlen Ihnen festes Schuhwerk zu tragen!
Es erwarten Sie neben typischen Waldboden mit Wurzeln auch Stein- und Gittertreppen. Sie werden dabei circa 100 Höhenmeter überwinden und teils steile und enge Passagen passieren. Sehenswerte Aussichtspunkte und zahlreiche Ruhebänke laden Sie zum Verweilen ein.
Der Rundgang startet am historischen Gesellschaftsplatz im Bereich des Kassenhäuschens mit vielfältigen Werbematerialien und Souvenirs.
Für den Aufstieg folgen Sie bitte der blauen Markierung und für den Abstieg der roten Markierung. Der Aufstieg führt Sie als erstes zum Alten Theaterplatz (Kapitel 1). Dort haben Sie die Möglichkeit, einen gelb markierten Nebenweg zu laufen. Diese Wegeführung führt Sie unter anderem vorbei an der Tränengrotte (Kapitel 3), der Louisenruh mit Felssturz (Kapitel 4) und durch die Wolfschlucht. Der Nebenweg mündet später in den Hauptweg ein.
Der blau markierte Hauptweg führt Sie nach dem Alten Theaterplatz vorbei am Luisensitz (Kapitel 2), über die Burgtreppe (Kapitel 6) bis zum Alten Schloss (Kapitel 7) und zum Ludwigfelsen (Kapitel 8).
Nach dem Goethefelsen (Kapitel 11) und vor der Burgschlucht (Kapitel 12) kreuzen sich der Auf- und Abstieg jeweils, sodass Sie dort die Möglichkeiten haben, den Rundgang abzukürzen.
Nach der Einmündung des gelben Nebenweges, führt der Hauptweg unter anderem weiter durch das kleine Labyrinth mit Teufelstreppe (Kapitel 14) bis hin zu einem gemütlichen Rastplatz. Dort ist zugleich der Wendepunkt des Rundgangs.
Am Rastplatz können Sie das Felsenlabyrinth verlassen und auf weiterführenden Wanderwegen die Landschaft erkunden.
Für den Rückweg zum Ausgangspunkt folgen Sie hingegen der roten Markierung.
Die erste Station am Heimweg ist zugleich der höchste Punkt im Felsenlabyrinth: der Bundesstein mit Kreuz (Kapitel 15). Sie können den beeindruckenden Aussichtspunkt besteigen oder gleich den Abstieg antreten.
Der Rückweg umfasst unter anderem die Felsformation Drei Brüder (Kapitel 16), die Stationen der „Zuckerschmuggel-Achse“ mit dem Napoleonshut (Kapitel 21) und der Insel Helgoland (Kapitel 23).
Unterhalb des Luisensitzes mündet dann der Abstieg wieder in den blauen Hauptweg, der Sie vorbei an dem Reservoir (Kapitel 24) und dem Duschbad (Kapitel 25) zum Ausgang am Kassenhäuschen führt.
Öffnungszeiten & Eintrittspreise
Voraussichtlich hat das Felsenlabyrinth bis zum 18. November (Buß- und Bettag) geöffnet.
Öffnungszeiten
Montag – Sonntag: 8.30 – 17.00 Uhr
Achtung: Ab Montag, den 07.09., schließt die Labyrinth-Kasse bereits um 17 statt 18 Uhr.
Sollte es zu starken Sturmböen, Regen- oder auch Schneefällen kommen, bleibt das Labyrinth aus Sicherheitsgründen geschlossen - Info (Kasse Felsenlabyrinth) unter Tel. (09232) 5673.
Eintrittspreise
Familienkarte: 14,00 € (2 Erwachsene bis 3 eigene Kinder unter 18 Jahren)
Erwachsene: 6,00 €
Gruppen ab 20 Pers.: 5,00 €/Person
Jugendliche/Kinder unter 18 Jahren: 2,00 €
Kinder unter 6 Jahre: kostenlos
Hunde dürfen auch ins Felsenlabyrinth: Bitte an die Leine nehmen!
Bitte beachten Sie, dass es vereinzelt Metalltreppen und Gitterroste gibt.
Für Kinderwägen ist das Felsenlabyrinth nicht geeignet!
Führungen
Nach vorheriger Anmeldung führen wir Sie gerne zu Ihrem Wunschtermin durch das größte Granitsteinmeer Europas. >>> zu den Gruppenangeboten!
In unserem Veranstaltungskalender finden Sie in der > Kategorie Führungen < zudem feste Termine für Labyrinth-Führungen.
Wir bieten verschiedene Erlebnisführungen an:
Historische und Geologische Führungen
Dämmerungsführungen
Thematische Führungen
Führungspreise:
zuzüglich zum Eintrittspreis
Familien 8,00 €
Erwachsene 4,00 €
Gruppen ab 20 Pers. 3,50 €/Person
Jugendliche/Kinder 2,00 €
Kinder unter 6 Jahre kostenlos
Bitte beachten Sie, dass Sie sich in einem Naturschutzgebiet befinden und Drohnenflüge daher nicht gestattet sind - eine Missachtung wird zur Anzeige gebracht!
Geologie
Am nordöstlichen Abhang des Kösseinemassivs erstreckt sich das ausgedehnte Felsenlabyrinth der Luisenburg. Die östlichen Teile der Luisenburg bestehen aus Kösseine-Kerngranit, während die westlichen Teile von Randgraniten aufgebaut werden. Die blaue Färbung des Kerngranits wird durch kleine Cordieritkristalle hervorgerufen; diese sind - ähnlich dem gehäuften Auftreten von Granat im Kerngranit - auf die Aufschmelzung ehemaliger Sedimentgesteine zurückzuführen, von denen an dieser Lokalität auch noch größere, nicht assimilierte Schollen im Granit enthalten sind.
Im großen Granitsteinbruch unterhalb der Luisenburg sind im Intrusionsverband Einschlüsse von älteren Kösseine-Randgranit und ehemaligen Sedimentgesteinen im jüngeren Kösseine-Kerngranit aufgeschlossen.
Die Entstehung der Granit-Blockmeere infolge Verwitterung begann bereits während des Tertiärs. Das während dieser Zeit vorherrschende subtropische Klima verstärkte die von der Erdoberfläche in die Tiefe vordringenden Kräfte der chemischen Verwitterung, welche bevorzugt an den durch Abkühlungsvorgänge entstandenen Horizontal- und Vertikalklüften des Granitkörpers angriffen.
Die im nachfolgenden Quartär einsetzenden Eis- und Zwischeneiszeiten förderten die physikalischen Verwitterungsvorgänge: Durch die heftigen Temperaturschwankungen und die Sprengkraft des Eises verwitterten die Granite zu wollsack-artigen Gesteinskörpern. Bereits zersetzte Gesteinspartien wurden während kurzer Wärmeperioden, bei welchen die oberen, aufgetauten Bodenschichten über den noch vereisten Schichten im Untergrund hangabwärts glitten, mit diesen aus den Räumen zwischen den noch intakten Gesteinsblöcken herausgeschwemmt. Die nunmehr isolierten Granitblöcke konnten somit langsam ihre Position gegeneinander verändern, ein Vorgang, welcher sich auch heute noch mit kaum feststellbarer Geschwindigkeit fortsetzt.
Landschaftsgarten
Königin Luise + Johann Wolfgang v. Goethe
Die Luisenburg erhielt ihren Namen von der preußischen Königin Luise, als sie und ihr Gemahl Friedrich Wilhelm III. im Jahr 1805 die Luisenburg besuchten. Die Bezeichnung Burg bezieht sich dabei nicht auf eine Burg, sondern auf das gesamte Areal rund um das Felsenlabyrinth.
Vor dem Königsbesuch wurde die Luisenburg als Los-, Lux- oder auch Luchsburg bezeichnet. Die älteste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1352 zurück. In dieser Zeit ging das Gelände an die Stadt Wunsiedel über und somit auch die Bestimmung wie sich dieses Gebiet weiterentwickeln soll.
Das heutige Felsenlabyrinth war aufgrund der geologischen Gegebenheiten zur damaligen Zeit kaum zugänglich und löste bis ins 18. Jahrhundert Angst und Schrecken bei der Bevölkerung aus – die Luxburg galt als verrufener Ort.
Die ersten Sprengungen fanden 1740 statt – warum dies geschah, ist nicht geklärt, war es der erste Ansatz um die Wildnis begehbar zu machen oder war es ausschließlich geologisches Interesse?
Letzteres verfolgte insbesondere Johann Wolfgang von Goethe, als er 1785 erstmalig die Gesteinswildnis besuchte, ein zweites Mal 1820. Am berühmtesten sind seine Theorien über die Granitverwitterung, die heute noch Gültigkeit haben – Goethe war es auch, der den Begriff Felsenlabyrinth erstmalig prägte.
1788 – 1800 Beginn der gestalterischen Maßnahmen
Die Phase von 1788 – 1800 wird als Beginn der gestalterischen Maßnahmen – hin zu einem bürgerlichen Landschaftsgarten – angesehen. 1788 fand ein Kaffeetrinken von erlesenen Wunsiedler Bürgern im Umfeld der Kellergrotte statt. Warum dieses Treffen stattfand ist nicht belegt. Zum Kreis der Gesellschaft zählten Dr. Johann Georg Schmidt, Bürgermeister in Wunsiedel, Kreisarzt und Badearzt in Alexandersbad und sein Schwager Florentin Klinger, Stadtdirektor, Justiz- und Hofrat zu Wunsiedel.
1784 gründete eine Gruppe Wunsiedler Amts- und Würdenträger, die Gesellschaft zur Aufklärung väterländlicher Gebräuche, Sitten und Rechte. Die Herren Schmidt und Klinger gehörten zum Mitgliederkreis. Deren Interessen waren sehr auf die Belange der Lokalgeschichte gerichtet: Der Ausbau und die Verschönerung der Luxburganlagen waren folglich ein zentrales Anliegen.
Die kleine Wunsiedler Gruppierung arbeitet bis 1790 an der optischen Verschönerung rund um die Kellergrotte: der Platz wurde eingeebnet und Bänke wurden aufgestellt. Nach 1790 fand der Regensburger Baron von Carlowitz ebenfalls besonderes Interesse und ließ bei der Grotte noch mehr Rasenbänke anordnen, Bäume pflanzen und sogar einen Zaun – wie es sich für einen Garten gehört – anlegen.
Fortan fanden auch die Kurgäste aus Alexandersbad, zu denen auch Carlowitz zählte, besonderes Gefallen an der Anlage. Das Interesse an den Gartenanlagen stieg immer weiter und 1792, das hiesige Gebiet gehörte fortan zum Königreich Preußen, und den Folgejahren wurde der Gesellschaftsplatz, der einst einem Sumpfgebiet glich, trockengelegt und bepflanzt. Baron von Carlowitz war zu dieser Zeit die treibende Kraft, sah diesen Ort fast schon als sein Eigentum an.
Es folgten unter dem anhaltenden Eifer von Baron von Carlowitz, aber auch von Dr. Schmidt und seinem Schwager Florentin Klinger, weitere Trockenlegungen von Plätzen, Einebnungen im Gelände und das Anlegen von Spazierwegen. Zahlreiche Inschriften wurden an markanten Plätzen in den Stein gemeißelt und Ruhebänke aufgestellt. So entstand bis 1810 eine Gartenanlage im englischen Stil.
1800 – 1805 zweite Phase der Gestaltung
Die zweite Phase der Gartengestaltung von 1800 – 1805 erlebte ihren Höhepunkt mit dem fast dreiwöchigen Besuch des preußischen Königspaares Luise und Friedrich Wilhelm III. in Alexandersbad im Juni 1805.
In Vorbereitung auf den Besuch in der Luxburg wurde der Bayreuther Hofgärtner Joseph Daupeck mit weiteren Arbeiten im Landschaftsgarten beauftragt. Die Errichtung eines gotischen Häuschens am Gesellschaftsplatz, in dem Luise und ihre Gefolgschaft entsprechend begrüßt werden konnten, sowie die Pflege bestehender Plätze und Wege waren zu erledigen. Wohl eher zufällig entdeckte Daupeck dabei die Weiterführung des Weges an der Burgtreppe. Daraufhin wurden zusätzliche Stufen angelegt und der Garten konnte weiter erschlossen werden.
Die Entdeckung der Hardenberggrotte geht ebenfalls auf Daupeck zurück, die am Ende seines Schaffens seinem Vorgesetzen Herrn Landjägermeister von Hardenberg gewidmete wurde.
Die größte Widmung fand hingegen beim Besuch und der feierlichen Zeremonie des preußischen Königspaares satt: Zu Ehren der Königin Luise wurde die Luxburg-Gartenanlage in Luisenburg umbenannt, ebenso wurde der Luisensitz nach der Königin benannt sowie weitere zahlreiche Felsinschriften geschaffen, die noch heute an die königliche Gesellschaft erinnern.
In den folgenden Jahren von 1806 – 1810 kam es aufgrund von politischen Umständen, die von Napoleon geprägt waren, zum Stillstand bei der Gartenausgestaltung.
1810 – 1815 Höhepunkt der Gartengestaltung
Einen neuen Höhepunkt erfuhr die Gartenanlage in der dritten Phase von 1810 – 1815.Die Region war inzwischen bayerisch geworden. In dieser Zeit kam es abermals zu bürgerlichem Engagement, hauptsächlich von Florentin Theodor Schmidt, einer von drei Söhnen von Dr. Johann Schmidt, dem einstigem Bürgermeister der Stadt Wunsiedel. Der junge Kaufmann Schmidt kehrte damals aus Hamburg zurück, um in seiner Geburtsstadt eine Zuckerfabrik zu gründen.
1811 wurde die Insel Helgoland von Florentin Theodor Schmidt angelegt sowie 1815 die Marianenshöhe und zeitgleich das Merckgärtchen. Letztere, errichtet Schmidt zu ehren seines Hamburger Kompagnons Heinrich Johann Merck und dessen Frau Marianne. Diese Gartenpartien sollten verstärkt die Melancholie zum Ausdruck bringen, ebenso wie die Einsamkeit und das Bewusstsein der Vergänglichkeit.
Diese Form des Ausbaus des Gartens, hinter deren Gestaltung sich auch die Zucker-Schmuggelgeschichte verbirgt, wird auch als symbolischer Ausdruck interpretiert, der sich gegen die Politik Napoleons richtete.
Wie kein anderer verstand es Florentin Theodor Schmidt in einem Garten, in Form von Sichtachsen und Inschriften, die Geschichte und sein Handeln so zu inszenieren, um es letztendlich auch Besuchern zugänglich zu machen.
Sein Bruder, Dr. Christian Schmidt, der 1815 die Zuckerfabrik übernahm, tat es ihm 1815 beim Bundesstein gleich. Hier ließ er zusammen mit zwei weiteren Freunden Treppen und ein Aussichtsplateau anlegen. Das gleichzeitig errichtete Gipfelkreuz war das erste im Mittelgebirge. Ein Symbol, welches schon damals die weitere touristische Ausrichtung und Entwicklung aufzeigte.
1816 – 1825 vierte Phase des Gartenbaus
Ihr Text
Die vierte Phase des Gartenausbaus von 1816 – 1825 war wieder geprägt von adligem Besuch und dessen finanzieller Unterstützung. So war die Schwester der bereits 1810 verstorbenen Königin Luise, Fürstin Therese von Thurn und Taxis zu Besuch. Sie ließ die Tränengrotte anlegen.
Aber auch wohlhabende Kaufleute zeigten ihre Zuneigung zur Gartenanlage in Form von Inschriften.
Diese Phase leitete aber auch einen gewissen Umschwung in der Gartengestaltung auf der Luisenburg ein. Der Besucher wollte nicht mehr nur Lyrik und Prosa, in Form von Textpassagen im Fels vorfinden, sondern die Natur einfach nur genießen. Der damalige Gestalter Dr. Christian Schmidt hatte den neuen Trend frühzeitig erkannt: Wandern.
So entwickelte sich das Erleben von Natur ohne Schnickschnack, aber mit Erlebnisfaktor. Die Wolfs- und Burgschlucht ebenso wie Aussichtspunkte und Rastplätzen entstanden so unter völlig neuen Gesichtspunkten.
ab 1826 Bayerische Monarchie
Ab 1826 ließ sich die bayerische Monarchie im Garten huldigen. Zu Ehren von Königen und Prinzen wurden ihnen Aussichtspunkte und Plätze gewidmet, wie der Ludwigfelsen, der Max-Marien-Platz, der Prinz-Ludwig-Platz und einige mehr.
Ebenso wurde 1826 dem Gartengestalter und Stifter der ersten Stunde Dr. Johann Georg Schmidt eine Granitsäule gewidmet. Erst später, 1845, folgte die Umbenennung des Platzes am Regenschirmfelsen in Jean-Paul-Platz und 1899 wurde Johann Wolfgang von Goethe mit einer Inschrift gehuldigt.
1890 – 100-jähriges Jubiläum der Erschließung
1890 feierte die Stadt Wunsiedel das 100-jährige Jubiläum der Erschließung der Luisenburg mit dem Festspiel „Die Losburg“ von Professor Ludwig Hacker auf dem Maximilianplatz, der heutigen Bühne der Luisenburg-Festspiele. Die Inszenierung war ein voller Erfolg und die Festspiele rückten fortan immer mehr in den Vordergrund.
Der Bürgerliche Landschaftsgarten dagegen geriet zunehmend in Vergessenheit. Die Natur eroberte sich Wege und Plätze zurück, sodass es letztendlich zur Verwilderung der Anlage kam.
Dennoch zählt das Felsenlabyrinth aufgrund seiner gigantischen Granitsteinformationen seit jeher zu den sehenswertesten Touristenattraktionen weit über die Grenzen des Fichtelgebirges hinaus.
2002 Bayern schönste Geotope + 2005 Königin-Luise-Jahr
Im Jahr 2002 wurde das Felsenlabyrinth vom Bayerischen Umweltministerium mit dem offiziellen Gütesiegel „Bayerns schönste Geotope“ ausgezeichnet.
Der gestalterische Umschwung kam hingegen erst kurz vor dem Königin-Luise-Jahr 2005. Anlässlich der 200-jährigen Umbenennung der Luxburg-Anlagen in Luisenburg wurden zahlreiche Rekonstruktions- und Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt: Sichtachsen wurden freigelegt, Wege wieder begehbar gemacht, Aussichtspunkte, Ruhebänke und Inschriften erneuert.
2006 Nationaler Geotop
Im Mai 2006 bestätigte die Akademie der Geowissenschaften zu Hannover die besondere erdgeschichtliche Bedeutung, Seltenheit und Eigenart des Felsenlabyrinths. Fortan darf sich der Bürgerliche Landschaftsarten – Felsenlabyrinth Luisenburg mit dem Prädikat „Nationaler Geotop“ schmücken.
Anfahrt & Parken
Anfahrt
Von Berlin:
A9 - Anschlussstelle Hof-Nord auf die A72 - Autobahndreieck Hochfranken auf die A93 in Richtung Regensburg - Autobahnabfahrt 13 Marktredwitz-Nord auf die B303 in Richtung Bad Alexandersbad - Wunsiedel - Luisenburg - Felsenlabyrinth
Von München:
A9 - Autobahndreieck Holledau (65) auf die A93 in Richtung Regensburg - Autobahnabfahrt Marktredwitz-Süd in Richtung Marktredwitz-Brand - B15 verlassen und die B303 in Richtung Bad Alexandersbad - Wunsiedel - Luisenburg - Felsenlabyrinth
Von Nürnberg:
A3 / A9 in Richtung Berlin - Anschlussstelle Bayreuth-Nord in Richtung Bayreuth - B 303 Richtung Bad Berneck - Wunsiedel - Luisenburg - Felsenlabyrinth
Schrankfreies Parken
Der Parkvorgang ist dank schrankenfreiem Parken bequemer als je zuvor. Sie fahren ganz normal auf den Parkplatz, dabei wird Ihr Kennzeichen (natürlich DSGVO konform) gescannt.
Ihr Parkvorgang wird damit automatisch gestartet.
Auf dem Parkplatz der Luisenburg gelten Tagestarife (PKW 3,-€, Motorrad 2,-€, Wohnmobil 5,-€, Bus 10,-€).
Die Bezahlung ist am Automaten mit Karte und Münzen möglich. Gerne können Sie auch die Parkster-App nutzen.
Die App gibt es für Android im Google Playstore sowie für iOS im Apple App Store.
Und wenn man das Bezahlen vergisst? Dann bekommen Sie eine Zahlungsaufforderung zugestellt. Diese ist jedoch wesentlich teurer, als der normale Parkvorgang.
Deshalb erinnern Sie auch Schilder bei der Ausfahrt an die Bezahlung.
Wenn Sie alles erledigt haben, können Sie einfach ausfahren. Ihr Kennzeichen wird auch bei der Ausfahrt erfasst und der Parkvorgang damit automatisch abgeschlossen.
Kontakt bei Problemen
Sollten Sie Probleme mit dem Parksystem haben oder Fragen zu Ihren Zahlungsaufforderungen haben, wenden Sie sich bitte an unseren Dienstleister Mobility Hub Parkservice GmbH (MHP):
MHP Support Hotline (Allgemeine Auskünfte):
Mo-So 06:00-22:00 Uhr +49 89 2778299 50
MHP Support Hotline (Zahlungsaufforderungen):
Mo-Fr 09:00-17:00 Uhr +49 89 2778299 51
E-Mail Kontakt:
Website: www.mh-parkservice.de




