Bürgerwerkstatt 2.0

Nach dem erfolgreichen Start der ersten Bürgerwerkstatt im September 2022 geht es nun in die nächste Runde: Mit der Bürgerwerkstatt 2.0 machen wir gemeinsam den nächsten Schritt für ein nachhaltiges, modernes und lebenswertes Wunsiedel.

 

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich aktiv einzubringen und ihre Ideen mit uns weiterzuentwickeln.

 

Termine & Themen:
Jugendkonferenz

  • Fr, 2. Mai, 13:30 Uhr | Jugendzentrum

Energie, Hochschule, Wirtschaft

  • Di, 6. Mai, 19:00 Uhr | Mehrgenerationenhaus

Verkehr, Bauen, Wohnen, Innenstadt

  • Do, 8. Mai, 19:00 Uhr | Mehrgenerationenhaus

Bildung, Soziales und Generationen

  • Sa, 10. Mai, 10:00 Uhr | Mehrgenerationenhaus

Gastronomie, Handel, Kultur, Freizeit, Tourismus

  • Di, 13. Mai, 19:00 Uhr | Mehrgenerationenhaus

Jede Veranstaltung beginnt mit einem kurzen Impuls, anschließend sammeln wir gemeinsam Ideen und Impulse für die Zukunft unserer Stadt.


Machen Sie mit – Ihre Meinung zählt!

Tag 1 - Energie, Hochschule und Wirtschaft

Energie

priorisierte Punkte:

  • Angebot von Fassaden-PV für Bürger

  • Baustart Nahwärme im Kernstadtgebiet

  • Mobilität als Teil des Netzes

  • Biogas in das Energiesystem einbinden

  • Energiepark = komplett autonom (30 % des Energiebedarfs gedeckt)

sonstige Punkte:

  • lokaler Energiehandel „Energy Community“

  • Erdgasnetz = Wasserstoffspeicher

  • Dekarbonisierung der Industrie

  • Kommunikation von Zielsetzung und Meilensteinen

  • Weiterentwicklung der Wasserelektrolyse

  • Baustart Nahwärme für Holenbrunn, unmittelbare Nähe zum Energiemarkt nutzen

Hochschule 

priorisierte Punkte:

  • Kooperationen mit umliegenden Hochschulen

  • Kooperationen mit Instituten (z. B. Fraunhofer)

  • Unglaub-Areal als Pilotprojekt für Nachhaltigkeit

  • Hochschule und Luisenburg inkl. Tourismus verbinden (kulturwissenschaftlicher Bereich)

  • Studenten als Chance für Demographie

sonstige Punkte:

  • Von Forschung zur Lehre

  • Übernachtungsmöglichkeiten (Boardinghouse)

  • innerstädtische Räume für Lehre vordenken

  • Hochschule als Chance für Wohnungswirtschaft

  • Hochschule als Chance für Gastro und Gewerbe

  • stärkerer Wissens- und Technologietransfer aus der Region für die Region

Wirtschaft

priorisierte Punkte:

  • Wärmenetz: Überschüsse in innovative Nahrungsmittelproduktion

  • Stromüberschüsse = Wunsiedel als Serverstandort

  • Neuansiedelungen nur/möglichst vernetzt mit dem Wunsiedler Weg

  • Wunsiedler Weg als Zugpferd für Standortentscheidung vermarkten

  • Rechtliche Möglichkeiten für PV/Begrünung ausschöpfen

sonstige Punkte:

  • perspektivisch Hebesetze senken

  • im rechtlichen Rahmen auch Bestandsunternehmen in Wunsiedler Weg einbinden

  • Retentionsflächen und Biodiversität auf Gewerbeflächen

  • Dezentrales Regenwassermanagement

  • Förderung von Startups im Umfeld des Wunsiedler Wegs und von biotechnologischen Zukunftsprojekten

Tag 2 - Verkehr, Bauen und Wohnen

Verkehr

priorisierte Punkte:

  • Fahrradinfrastruktur ausbauen

  • Radwege als Alltagswege denken

  • ÖPNV-Anbindung ins Umland verdichten (Taktung, Abends)

  • verkehrsberuhigter Bereich um Marktplatz

  • Ausbau der E-Ladesäulen Infrastruktur

  • Anrufbus = digitaler, schneller und größer

  • bessere Fernverkehrsanbindung

  • sichere Schulwege

  • Leitsystem LKW-Verkehr:

  • raus aus Ortsteilen und Kernstadt

  • auf B303/A93

  • digital!

  • Barrierefreiheit (Senioren)

sonstige Punkte:

  • Fußgängerinfrastruktur stärken

  • Radanbindung an Ortsteile

  • Fahrradverleih flexibel (z. B. Lastenräder)

  • Carsharing Angebot ausweiten

  • Tempolimit in der Innenstadt

  • Verkehr im Zentrum und in den Dörfern beruhigen

  • Ggf. Einbahnlösung im Zentrumsbereich?

  • mehr Geschwindigkeitskontrollen

  • Modellprojekt Wasserstoffzüge (ggf. Alternative)

  • Elektrifizierung Bahn

  • Güter auf Schiene

  • Verkehr digital, Steuerung durch autonomes Fahren

  • Lautstärke- und LKW-Verbots-Kontrollen Innenstadt

  • Verbesserung der Parkraum Überwachung

  • Vorbereiten auf das Ende des Verbrenners., Ausreichend Ladestationen, Ausreichende Parkmöglichkeiten schaffen, da der Individualverkehr wachsen wird

Bauen und Wohnen

priorisierte Punkte:

  • Aktives Leerstandsmanagement / Leerstandsaktivierung / Eigentümeransprache

  • Leerstands-/ Citymanager (Personalkapazität)

  • Wohnbauflächen schaffen --> Nachverdichtung / Revitalisierung vor Neubau

  • Alternative Wohnformen ermöglichen (B-Plan, Quatierungsmanagement,…)

  • Raumentwicklung strategisch / nachhaltig, nicht wahllos

  • Wunsiedler Weg weg vom Erdgas für alle

sonstige Punkte:

  • sozialer Wohnungsbau in Innenstadt  Genossenschaft?

  • Diversifizierte Wohn- und Lebensräume

  • Bauherrnbegleitung

  • Innen vor außen

  • Förderlotse

  • Behörden

  • Energie-Contracting (z.B. PV) für private Bauherren

  • Attraktive Mieten als Investitionsanreiz

  • FONOB-Nachfolge

  • „Shared Workspace“ in Innenstadt

  • Innenpotenziale in Investition bringen

  • Geschosswohnen in der Innenstadt

  • Vergünstigungen eines Sanierungsgebietes (z.B. § 7h EStG) besser vermarkten und dadurch Innenstadtsanierungen bewerben

Tag 3 - Gastronomie, Handel, Kultur, Tourismus und Freizeit

Gastronomie und Handel

priorisierte Punkte:

  • Regionale Produzenten bündeln und vermarkten

  • Kunst, Kultur und Kulinarik (Crossmarketing)

  • Gastro + Begegnung am Markt

  • lokale digitale Einzelhandelplattform

  • Marktlücke im lokalen Gewerbe identifizieren und konkrete Ansiedlungen formulieren

sonstige Punkte:

  • „Betroffenheit“ als Argument für Binnenidentität

  • Stadt der Nachhaltigkeit in allen Sparten

  • Nachhaltigkeit als touristischen Verkaufsmagneten

  • Marktwesen als Magnet ausbauen

  • „Winter“ als Verkaufsargument

  • Lokaler Handel:

  • Binnenidentität

  • Nachhaltigkeit

  • touristisches Potenzial als Erlebnis

  • Erhalt und Förderung der Wirtshauskultur

Kultur

priorisierte Punkte:

  • „Pfunde“ herausstellen:

    • Felsenlabyrinth

    • Marmor

    • Kleindenkmäler

    • Bäder

    • Jean-Paul

    • Altstadt / Mischung Klassizismus und Mittelalter

    • Kellergasse

    • Brunnenfest (bewahren und weiterentwickeln)

    • Kultur im öffentlichen Raum

  • Binnenkultur/Veranstaltungen als Kitt für Stadtgesellschaft

  • Mittag am Markt

  • „Bürgerstadt“ Wunsiedel

sonstige Punkte:

  • Digitale Angebote

  • neue Kulturformen

  • „Kultur-Raum“  Co-Working-Space

  • Open Space

  • Angebote für Jugendliche und Junggebliebene, entstauben wo nötig

  • Veranstaltungen wie Konzerte, Festivals, Open Airs,...

Luisenberg

priorisierte Punkte:

  • Naturdenkmal

  • Luisenburg in die Stadt

  • Tanzevents (als Ergänzung LuBu)

  • Labyrinth + Alexandersbad = Welterbe mit Luisenburg

  • Talstation voller Leben (+ Archiv)

sonstige Punkte:

  • Ganzjahresbetrieb

  • „Neues Theater“ -> Renaissance

  • Saisonverlängerung

  • Pakete

  • 150 Tausend Besucher

  • Innovation / Kooperation / Export -> CZ

  • Bundesmittel

  • Radius vergrößern

  • Bürgertheater als Kulturerbe -> internationale Kooperation

  • Präsentation LuBu – Archiv

  • Eingriff der Stadt in Entwicklung der Luisenburg zum Musical-Theater

  •   Luisenburg als eigenständige Institution

Tourismus und Freizeit

priorisierte Punkte:

  • Eventkoordination

    • Synergien schaffen

    • Kollisionen vermeiden

  • Fichtelgebirge ohne Grenzen vermarkten (weniger Gebietsgrenzen)

  • Übernachtungskapazitäten

  • ganzjähriges touristisches Marketing

  • Fichtelgebirgsweit

    • Crossmarketing (z. B. WunCard)

    • Wertgutschein

sonstige Punkte:

  • ÖPNV / Mobilität

    • Schwerpunkt Tourismus / Gastro

  • Themenhotel

  • sanfter Tourismus

  • Steinsammlung als touristisches Ziel

  • digitale Wanderwege durch die Stadt

  • Digitales Marketing

  • Räume und Netzwerk für Vereine / Ehrenamt

  • Entschleunigung als touristisches Produkt

  • Vergünstigungen für Ehrenamt

  • Kapazität im Stadtmarketing verstärken

    • Beteiligung Dritter (z.B. Gewerbe)

  • Tagungswirtschaft und Tagungsbetrieb

  • Wohnmobilstellplatz

  • Erlebnisfrei- und Hallenbad

Tag 4 - Soziales, Familie, Generationen und Bildung

priorisierte Punkte

  • Freizeiteinrichtungen für Jugend

  • Tanzlokale/Clubs

  • attraktive Spielplätze

  • ausreichend Hortplätze

  • Grüner Daumen Innenstadt

  • Urban Gardening im Bürgerpark

  • Flexible Architektur z. B. Anbau-/ Erweiterungsmöglichkeit Kitas

  • bis 2035 Wasserspielplatz am Markt

  • Belebung des Marktplatzes

  • fachärztliche Versorgung

  • Werbung / Förderung / Vergünstigung von Ehrenamt (-> mehr Marketing)

  • bezahlbarer, barrierefreier Wohnraum

  • generationenübergreifende Angebote (Sport, Gesellschaft,…)

  • inklusiver Gaststättenbetrieb

  • Kleinkindgeeignete + inklusive Spielplätze

  • Entschleunigungs- und Freizeitangebote (anti Stress) für Jugend

  • U3-Angebote (Spielplätze,…)

  • Feste, Märkte, Räume, Events für alle Generationen

  • ÖPNV und Mobilität (vor allem für Jugend und Senioren)

  • Straßenmusikfestival

 

sonstige Punkte

  • Freiwilliges soziales Schuljahr – Stellen

  • Ehrenamtskooperation

  • Demenzbegleitung

  • Teilhabe durch Kulturpate

  • 1x jährliche „Bürgeressen“

  • Pflegepatenschaften

  • Kreativräume

  • Betriebskindergärten anregen

  • JUZ modernisieren

  • Kinderpsychologische Anlaufstelle

  • sanierte Schulen

  • Vereinskomitee

  • seniorengerechter Parkraum

  • Jugend als Digitalpaten für Senioren

  • 60 – 70 Jahre kein „Senior“  potenzial für Ehrenamt

  • Randzeiten in Schulräumen besser nutzen

  • alternative Wohnformen (generationenübergreifend, inklusiv,…)

  • Inklusion in Vereinen

  • gesellschaftliche Einstellung pro Inklusion

  • höhere Betreuungsschlüssel in Kitas einfordern

  • städtisches Personal im „Generationenbereich“ aufstocken

  • „Elterninitiative“ für Kitas als Ergänzung bestehender Einrichtungen

  • Mehr Gemeinschaftsprojekte für Jugend (z. B. Gestaltung des Bahnhofparks)

  • seniorengerechte Wanderwege

  • Begegnungsräume auch für Senioren

  • mehr Behindertenparkplätze

  • mehr Seniorensportangebote

  • Seniorenwegweiser

  • Hilfestellung (z. B. Behördenbegleitung für Senioren)

  • Seniorenwohnungen

  • Barrierefreiheit

  • mehr Werbung für Seniorenangebote

  • Stadtschmuck (Fahnen, z. B. Brunnenfest)

  • pädagogische + inklusive Ausbildung im Ehrenamt

  • Kooperation Lebenshilfe / Vereine

  • Trauerbegleitung für Kinder

  • Mehrgenerationenhäuser (Wohnen, Kita,…)

  • Ehrenamt neu denken: Thematisch und Projektbezogen

  • Crowdfunding

  • Ehrenamtskooperationsstelle durch öffentliche Hand

  • (Vorbild Pfaffenhofen?)

  • Vereinskooperation

  • Jugendvertretung als Sprachrohr der Jugend

  • Gemeinschaftsklinik im Nahbereich und Apotheken